Wer etwas auf sich hält, findet sich abends im Restaurant „Rossini“ ein. Und da sind sie dann auch alle: Autoren, Regisseure, Produzenten, Schauspieler, Journalisten… Bis in die späten Stunden wird hier gegessen und getrunken. Darunter brodelt das Begehren. Die verzwickten Beziehungen, die alle Anwesenden miteinander vernetzen, stehen dabei dem nächsten Großprojekt von Regisseur Uhu Zigeuner und Produzent Oskar Reiter ein ums andere Mal im Weg. So soll das Drehbuch für den Romanbestseller „Die Loreley“ erworben, ein Film finanziert und die Starbesetzung dafür gefunden werden. Doch im Rausch der Libido entwickelt sich so mancher Plan in eine ganz andere Richtung.
Mit ROSSINI – ODER DIE MÖRDERISCHE FRAGE, WER MIT WEM SCHLIEF setzte Helmut Dietl seinem Münchner Lieblingsrestaurant „Romagna Antica“ ein Denkmal. Modellgleich nachgebaut erweckt die Imitation sogleich Assoziationen an zahlreiche reale Filmschaffenden wie Dietl selbst, Fassbinder, Schlöndorff und Eichinger, die im Original regelmäßig ein- und ausgingen. Dietls bissige Satire übers Filmemachen ist gleichzeitig Hommage an ein Lebensgefühl und die Schwabinger High-Society.